Persönlicher Kontakt
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Weitere Informationen1:1 Sitzung (01:35 Minuten)
Ablauf eines emotionsfokussierten Coachings
Erstgespräch:
Der Coaching-Prozess beginnt mit einem Erstgespräch zum wechselseitigen Kennenlernen. Bei dieser ersten Coaching-Einheit werden die Problemstellung konkretisiert, die dadurch erzeugten negativen Konsequenzen für das Leben des Klienten aufgezeigt sowie die bereits bewussten Hindernisse bezüglich einer Veränderung definiert. Zudem erhalten Sie eine Einführung in die Leitgedanken des emotionsfokussierten Coachings.
Klärungsphase:
In dieser Phase geht es darum, Ihre biografisch bedingten inneren Prägungen (Schemata) herauszuarbeiten, die sich heutzutage in störenden Verhaltensmustern manifestiert haben und Sie somit am Erreichen Ihrer Ziele im Leben hindern.
Unter anderem über Fragebögen erfolgt eine erste emotionale Standortbestimmung. Zudem findet in dieser Phase eine erste Erhöhung der Selbstaufmerksamkeit (Erkennen der eigenen Schemastruktur) durch den gezielten Einsatz von auf Sie abgestimmten Achtsamkeitsverfahren statt.
Zeitlicher Aufwand:
2 bis 3 Coaching-Einheiten
Veränderungsphase:
Im Mittelpunkt steht die konkrete Bearbeitung Ihrer Schemastrukturen durch gezielte, an Ihrer Problemstellung orientierte Situationsanalysen und individuelle Verhaltensexperimente. Zudem werden Ihnen in dieser Phase emotionsfokussierte Techniken vermittelt, die unter anderem Ihre Selbstberuhigungsfähigkeit erhöhen. Der Einsatz der Video-Tutorials und der mobilen Coaching-App bietet eine optimale technische Ergänzung.
Zeitlicher Aufwand:
5 bis 15 Coaching-Einheiten
Abschlussphase:
Am Ende steht die Abschlussanalyse und Festigung des Erreichten anhand konkreter zukunftsgerichteter Handlungsschritte. Zudem dient ein Abgleich mit den Fragebögen der Klärungsphase Ihrer finalen Veränderungsmessung.
Zeitlicher Aufwand:
1 bis 2 Coaching-Einheiten
Boosterphase (optional):
Auf eigenen Wunsch gibt es die Möglichkeit einer feineren Nachjustierung der Verhaltensmodifikation mit mehrmonatigem oder jährlichem Abstand.

Bausteine des Coachings
Den Kern des emotionsfokussierten Coachings bilden persönliche 1:1-Sitzungen, die auf Wunsch auch online durchgeführt werden können. Diese dauern in der Regel 50 Minuten. Ich empfehle meinen Klientinnen und Klienten jedoch, sich auch zwischen den Sitzungen mit den Inhalten auseinanderzusetzen, da dies einen wichtigen Pfeiler der längerfristigen Veränderung darstellt. Hierzu werden konkrete und individuell auf Sie abgestimmte Aufgaben besprochen, die bis zur kommenden Coaching-Einheit umgesetzt werden sollen.
Zwischen den persönlichen 1:1-Sitzungen steht für meine Klienten die Möglichkeit offen, mich auch außerhalb der regulären Sprechzeiten über einen DSGVO-konformen Messenger zu kontaktieren. So besteht bei Bedarf ein kontinuierlicher Austausch, welcher der Veränderung zugutekommt.
Um die Zeit zwischen den Sitzungen optimal zu nutzen, bietet Ihnen das emotionsfokussierte Coaching vielseitige technische Unterstützung an. So können meine Klienten sich täglich von meiner mobilen Coaching-App bei der Umsetzung ihrer Veränderungsvorhaben unterstützen lassen und zudem für sie relevante Inhalte in Form von Video-Tutorials selbstständig vertiefen.
Zur Verbesserung Ihrer kommunikativen Fertigkeiten erhalten Sie den von mir verfassten Kommunikationsleitfaden, der meinen Klienten alle relevanten Aspekte zielführender Kommunikation vermittelt.
Abgerundet wird das Angebot durch von mir gehaltene Seminare, die es Ihnen je nach Zielsetzung ermöglichen, die durch den Kommunikationsleitfaden vermittelten Fertigkeiten in der praktischen Anwendung zu üben oder allgemeine Inhalte Ihres emotionsfokussierten Coachings aufzufrischen.
24/7-Austausch über einen Messenger-Dienst
Manchmal gibt es Dinge, die können nicht warten. Diese Erkenntnis gewann ich früh, als ich das emotionsfokussierte Coaching entwickelte. Gerade wenn es um den Prozess der persönlichen Veränderung geht, ist es für Klienten oftmals elementar wichtig, in kontinuierlichem Kontakt zu mir zu stehen und auch nach 18 Uhr oder am Wochenende die Möglichkeit zu haben, sich auf einen kompetenten Ansprechpartner verlassen zu können. Um dies zu realisieren, existiert für meine Klienten die Möglichkeit, mich stets über einen DSGVO-konformen Messenger zu erreichen, und es besteht auf Wunsch ein beständiger Austausch, welcher der Veränderung zugutekommt. Diese Möglichkeit bleibt den Klienten auch über das Ende des Coachings hinaus erhalten, sollte dies gewünscht sein.
Um einen besseren Eindruck des Mehrwerts erhalten zu können, der mit dem Messenger-Service einhergeht, finden Sie anbei drei Beispiele, die sich in der Vergangenheit so zugetragen haben:
Ein Klient hatte am Samstagmittag einen Konflikt mit seiner Ehefrau. Er merkte, dass dieser immer weiter eskalierte und da er bis dato nur eine einzige Einheit des emotionsfokussierten Coachings in Anspruch genommen hatte, wusste er noch nicht wirklich, mit der Situation kompetent umzugehen. Daher nahm er Kontakt zu mir auf und es konnte per Messenger eine erste kurze Analyse der Situation erfolgen. Es zeigte sich, dass der Klient noch sehr wütend war, sodass vereinbart wurde, dass er erst einmal eine Runde spazieren gehen sollte. Anschließend wurde er angehalten, von seinem Spaziergang aus der Frau zu schreiben und über seine Gefühlslage zu berichten, ohne ihr Vorwürfe zu machen und gemeinsam mit ihr nach Lösungen zu suchen. Nach kurzer Abstimmung mit mir schrieb er ihr: „Ich bin gerade mal eine Runde rausgegangen, weil mich das alles wütend gemacht hat. Eigentlich wollte ich einen schönen Samstag verbringen und jetzt haben wir uns so in die Haare bekommen. Das habe ich nicht gewollt! Hast du eine Idee, wie wir unseren gemeinsamen Tag retten können?“ Dies führte zu einer Beruhigung der Situation und dem Erleben auf Seiten des Klienten, dass Streitsituationen mit der Partnerin in Zukunft beherrschbar sein könnten. Ein gutes Beispiel für Messenger-Einsatz im Beziehungscoaching.
Eine Klientin saß werktags um 19 Uhr noch immer am Schreibtisch ihres Büros, obwohl sie sich fest vorgenommen hatte, täglich spätestens um 18 Uhr Feierabend zu machen. Weil sie erkannte, dass es immer später wurde und sie kein Ende fand, kontaktierte sie mich über den Messenger. Ich fragte sie, ob es denn eine kritische Deadline gäbe oder sonstige Gründe, warum sie immer noch im Büro war. Sie verneinte dies, gab aber an, dass sie sonst glaube, am morgigen Tag ihre ganze Arbeit nicht zu schaffen. Ich wies sie darauf hin, dass diese Denkweise bei ihr in der Vergangenheit bereits einen Burnout erzeugt hatte und die aktuelle Übungsaufgabe darin bestünde, trotz liegengebliebener Arbeit und damit einhergehender negativer Gefühle nach Hause zu gehen. Dies wurde als Anlass genommen, gemeinsam ihre Gedanken und Gefühle zu analysieren, welche den Abschluss des Arbeitstages erschwerten. Die Klientin erschien einige Tage nach dieser Interaktion in meiner Praxis und gab an, von dem Austausch sehr profitiert zu haben. Sie hätte nun bereits mehr in sich hinein hören können und es konnten weitere Beispiele gesammelt werden, in welchen ähnliches emotionales Erleben auftauchte wie an besagtem Abend im Büro. Ein gutes Beispiel für den Einsatz des Messengers im Burnout-Coaching.
Ein ehemaliger Klient meldete sich circa 18 Monate nach Abschluss des emotionsfokussierten Coachings über den Messenger bei mir. Es ginge ihm gut und er könne nach wie vor sehr viel des Erlernten in die Anwendung bringen. So habe er lange überlegt, ob er mich überhaupt kontaktieren solle. Schließlich hätte er sich dafür entschieden, weil er nicht gewusst habe, wie er damit habe umgehen sollen, dass sein Kind nun eine Ausbildung anstrebe und kein Studium absolvieren wolle. Er habe diesbezüglich schon einige Kommentare geäußert, welche jedoch nur zum Streit geführt hätten.
Per Austausch von Sprachnachrichten konnte schnell reflektiert werden, dass der Klient sich um die Zukunft des Kindes sorgte, diese Sorge aber nie im Gespräch mit dem Kind zum Ausdruck gebracht hatte, sondern nur genervt und gereizt über das Thema sprach. Er wurde angehalten, noch einmal den Kommunikationsleitfaden zu lesen und mit dem Kind über seine Sorge zu sprechen. Dies führte zu einem konstruktiven Gespräch und der Klient erhielt neue Einblicke in den Entschluss des Kindes, welche er vorher nicht hatte und welche seine Sorge reduzierten.

Individuelle Schwerpunkte Ihres Coachings
Kein Coaching gleicht dem anderen. Abhängig von Ihren persönlichen Zielen und Herausforderungen können unterschiedliche Themen in den Mittelpunkt rücken. Die folgenden Schwerpunkte sind häufig Bestandteil des emotionsfokussierten Coachings und unterstützen Sie dabei, nachhaltige Veränderungen zu erreichen.
Umgang mit Kritik und fehlender Zustimmung
Umgang mit Kritik
– Don Miguel Ruiz –
Umgang mit schwierigen Emotionen
Umgang mit schwierigen Emotionen
– Leonardo da Vinci –
Achtsamkeit - Reduktion des Gedankenkreisens
Achtsamkeit
– Isaak Öztürk –
Erfahren Sie mehr über das emotionsfokussierte Coaching
Das emotionsfokussierte Coaching gliedert sich in verschiedene, aufeinander aufbauende Phasen. Nach einem unverbindlichen Telefonat zum Kennenlernen erfolgt bei Interesse ein erstes persönliches Gespräch online oder in meiner Praxis. Hierbei wird die Problemstellung konkretisiert und eine Einführung in den Ansatz gegeben. In der anschließenden Klärungsphase werden die biografisch bedingten inneren Prägungen – sogenannte Schemata – herausgearbeitet, die störende Verhaltensmuster im Alltag erzeugen. Die Veränderungsphase bildet den Kern des Prozesses: Hier werden die Schemastrukturen gezielt bearbeitet, emotionsfokussierte Techniken vermittelt und Verhaltensexperimente durchgeführt. Den Abschluss bildet eine Auswertungsphase, in der die Veränderungen reflektiert und konkrete Handlungsschritte für die Zukunft festgelegt werden. Optional schließt sich eine Boosterphase zur Feinabstimmung an.
Der zeitliche Umfang richtet sich nach der individuellen Ausgangssituation. Die Klärungsphase umfasst üblicherweise zwei bis drei Einheiten (immer je 50 Minuten), die Veränderungsphase fünf bis fünfzehn Sitzungen – je nach Tiefe und Komplexität der bearbeiteten Themen. Die Abschlussphase besteht aus ein bis zwei Einheiten. Je nach individueller Zielsetzung kann die Sitzungsanzahl also variabel gestaltet werden.
Die Zeit zwischen den Sitzungen ist ein aktiver Teil des Veränderungsprozesses. Klienten erhalten spezifisch abgestimmte Übungsaufgaben, die bis zur nächsten Einheit umgesetzt werden. Zur Unterstützung stehen eine mobile Coaching-App, Video-Tutorials zur selbstständigen Vertiefung der Inhalte sowie ein eigens entwickelter Kommunikationsleitfaden zur Verfügung. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, über einen DSGVO-konformen Messenger auch außerhalb der regulären Sprechzeiten Kontakt aufzunehmen – eine Begleitung, die weit über das klassische Sitzungsmodell hinausgeht.
Der Messenger-Service ermöglicht es Klienten, sich auch abends oder am Wochenende in emotional herausfordernden Momenten direkt an ihren Coach zu wenden. Er kommt dann zum Einsatz, wenn eine schwierige Situation nicht bis zur nächsten Sitzung warten kann – etwa bei einem eskalierenden Konflikt mit dem Partner, dem Gefühl, kurz vor dem Burnout zu stehen, oder bei der Frage, wie man ein belastendes Gespräch führen soll. Der Austausch erfolgt vertraulich und ermöglicht eine situationsnahe Reflexion, die den Veränderungsprozess gezielt beschleunigt. Auch nach Abschluss des Coachings kann dieser Kanal auf Wunsch offenbleiben.
Das emotionsfokussierte Coaching wird unter anderem in verschiedenen, häufig nachgefragten Formaten angeboten: Burnout-Coaching für Menschen, die sich dauerhaft überlastet fühlen, Beziehungscoaching für Paardynamiken und Kommunikationsmuster, Coaching für Frauen auf der Suche nach einer besseren Abgrenzungsfähigkeit sowie Unternehmer-Coaching bzw. Führungskräfte-Coaching zur Potenzialentfaltung im beruflichen Kontext. Allen Formaten liegt dieselbe strukturierte Vorgehensweise und dasselbe Prinzip zugrunde: emotionale Muster verstehen, um sie dauerhaft verändern zu können.


